Fuerteventura - eine Reise mit Enrico Scheffler



FUERTEVENTURA 

   - die Stille auf der Haut spüren, die Natur im innersten genießen,
                                                                              vom Zauber einer Insel schwärmen 


ein Reisebericht von Enrico Scheffler       





Vor ca. 90min schwamm ich noch im Atlantik und blickte auf eine Woche traumhaften Urlaub auf Fuerteventura zurück - im wahrsten Sinne des Wortes, denn vom Meer aus hatte ich einen guten Blick auf das Hotel CLUB JANDIA PRINCESS, in dem ich mich in der letzten Woche wie ein Prinz fühlte - so wie der Name es verspricht.

Nun sitze ich in der großen und glasüberdachten Lobby bei einem „leche leche“ („Milch und Milch“) und lasse Revue passieren, was ich erlebt habe. Ob die Zeit reicht, alles aufzuschreiben, bis der Bus mich zum Flughafen abholt, weiß ich nicht. Doch noch bin ich ja im Urlaub - also: kein Stress...

Mir den nicht zu machen, hatte ich mir von Anfang an vorgenommen. Nichts ist schlimmer, als gestresst und schlecht gelaunt in den Urlaub zu starten. Leider funktioniert nicht immer alles nach Plan. Doch letztendlich kann man vielen Problemen aus dem Weg gehen, wenn man sich auf seine Auszeit einlässt und die Vorfreude auf schöne Tage nicht in utopische Erwartungen verwandelt.
Klar, ich musste am check-in-Schalter am Flughafen Leipzig eine halbe Ewigkeit warten, bis ich an der Reihe war. Sicher, da waren quengelnde Kinder. Und ohja - mein Vordermann schwitzte seine Flugangst bereits komplett aus, doch all das kümmerte mich nicht, denn ich hatte mich im Vorfeld darauf eingestellt. Ich freute mich auf eine Woche Strand. Nichts tun und nur da liegen. All-inklusive, ich komme! Beine hoch... FUERTEVENTURA.

Mit SUNEXPRESS erwartete mich eine Airline, die bei seinen Gästen geteilte Meinungen hervor ruft. Die Gäste-Bewertungen aus dem Netz reichen von „nie wieder“ bis „absolut okay“. Auch ich wurde im Vorfeld gefragt: „Warum fliegst Du denn mit so einem 'BilligFlieger'?“, und ich musste antworten: Pauschalreise eben... im Grunde hatte ich mir keine
Gedanken über die Airline gemacht, die mich auf die Kanaren bringen sollte. Hauptsache, ich komme an.
Die Begrüßung im Flugzeug war sehr freundlich. Die Flugbegleiter waren hilfsbereit und zuvorkommend, halfen beim Verstauen des Handgepäcks und wirkten beruhigend. Zufrieden stellte ich fest, dass der vor Angst schwitzende Mann aus der check-in-Reihe nicht neben mir, sondern weiter vorn saß und hoffte auf eine gut funktionierende Klimaanlage - ich wurde nicht enttäuscht. Sein Sitznachbar hoffentlich auch...
Der Flug selbst war entspannt und das neu eingeführte Entertainmentprogramm von SUNEXPRESS war vorallem bei den Kindern an Bord beliebt. Filme und Spiele kann man nun bequem auf seinem Smartphone oder Tablet - gegen Gebühr - nutzen. Essen und Trinken gibt es - und auch das ist schon lange kein Geheimnis mehr - gegen bares oder einem Gutschein vom Reiseveranstalter. Ich investierte ca. 7,50€ für eine Lasagne und ein Getränk. Völlig ausreichend und im Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Der Blick aus dem Fenster zählt für mich auf dem Weg in den Urlaub zu den schönsten Vorfreude-Momenten. Wir flogen u.a. über Paris und die Küste Portugals - ganz klar zu erkennen, dank der Ansagen des Piloten. Freundlich und sachlich erklärte er für einige Sekunden, wo wir uns befanden. Alles in allem ein guter Flug. Gern wieder! Spätestens heute auf dem Rückweg...





Der Landeanflug auf Fuerteventura war jedoch ernüchternd und ich schockiert. Moment mal - wo ist der kilometer lange Sandstrand aus dem Prospekt? Warum sehe ich nur Steilklippen oder vereinzelte kleine Buchten? Da ist zwar Sand, aber auf dem Festland und zwar so weit das Auge reicht... Hat er sich verflogen?
Meinem Motto „kein Stress“ treu bleibend, wartete ich ab. Landung, Applaus für die Crew, aussteigen und Koffer holen... dann ging ich zum TUI Schalter, wurde freundlich auf deutsch begrüßt, bekam einen gut gefüllten Umschlag mit Ausflugstipps in die Hand gedrückt und wurde zum Bus geleitet.



Dann war es soweit: endlich raus aus dem Flughafen, endlich die Sonne spüren, endlich... Wind.
Wind...? Spätestens an dieser Stelle merkt der Fuerteventura-Kenner, dass ich mich überhaupt nicht über die Insel informiert hatte. Jetzt kenne ich natürlich die Bedeutung der „Insel der Winde“. Die gibt es hier nicht nur nach dem Zwiebelessen, sondern 300 Tage im Jahr. Irgendwie hab ich mit meinen sieben Tagen Aufenthalt genau ins schwarze getroffen, aber gestört hat es mich nicht. Der Wind erfrischte und tat sehr gut auf der Haut.


3 Wetter Taft hält auch nicht was es verspricht! 

Die Busfahrt über die Insel verlief rasant und ernüchterte mich noch mehr. Links und rechts nur Steine, Sand, Baracken - die dem Wind, der vereinzelte Palmen bog, gar nicht hätten standhalten können - und noch mehr trostlose Steine. Eine gute Stunde lang sah ich enttäuscht aus dem Fenster, schlief, hatte Durst und fühlte mich, nach fast 11 Stunden unterwegs sein, muffig.

Ich wurde vom Rufen des Busfahrers geweckt. Wir standen vor dem CLUB JANDIA PRINCESS - dem Hotel, das mich in der Werbebroschüre sofort überzeugt hatte, das ich mir wegen seiner tollen Bilder und vielversprechenden Beschreibungen ausgesucht hatte und das mich für die nächsten Tage beherbergen sollte. Und mit dem ersten Schritt in die Lobby war sämtliche Enttäuschung verflogen. Blick aufs Meer, eine grüne Pflanzen-Pracht auf dem ganzen Gelände und lächelnde Gesichter an der Rezeption - ich war in meinem Paradies für die nächsten Tage angekommen.
An der Rezeption konnte ich schnell einchecken. W-lan gab es gegen Gebühr und das Hotel überraschte mit einem Geschenk: für alle deutschen TUI-Urlauber gab es für meinen Urlaubs-Zeitraum ein Upgrade von all-inklusive auf all-inklusive-premium. Das bedeutet: „Pack dein Portmonee ein, wir kümmern uns“.
Das Gepäck hätte bei Bedarf aufs Zimmer gebracht werden können, aber ich fühlte mich in der Lage, das selbst zu übernehmen. Der Weg zum Zimmer führte mich durch eine grüne, sehr gut gepflegte Anlage mit Palmen, Blumen, Wiese und jeder Menge Wohlfühlecken. Mehrere Pools, Bars und ein traumhafter Blick aufs Meer und einen Teil des 24km langen Sandstrandes ließen mich sofort entspannen. Die Hotel-Anlage ist in zwei Bereiche (Familien / Kinderlose) unterteilt.
Mein Zimmer war kühl, geräumig und zweckmäßig eingerichtet. Es bot vom Balkon aus
einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Hier konnte ich jeden Morgen die Sonne genießen, die langsam über dem Meer aufging. Auf dem Tisch waren Wein, Oliven und ein Käsesnack vorbereitet und die Minibar wurde mit Bier, Wasser und Softdrinks aufgefüllt. Was davon zum Premium-Paket gehört, kann ich nicht sagen, aber eine gelungene Begrüßung war dies allemal. Safe, Badewanne, mehrere große Spiegel und eine Klimaanlage gehörten genauso zum Zimmer wie ein Fernseher, Doppelbett, Schreibtisch, Sitzecke und mehrere Kosmetikutensilien.




Mein erster Weg nach dem Duschen führte mich zum Hauptrestaurant. Hier gab es täglich Frühstück, Mittag- und Abendessen. Abends gab es eine Pflicht für die Herren: lange Hose und keine ärmellosen Hemden. Das gab ein schönes Bild und wirkte ästhetisch. Softdrinks, Wasser, Bier und Sangria gab es zum selber zapfen, Wein konnte auf Wunsch in Flasche oder Glas bestellt werden. Das Buffet war mehr als üppig. Eine Live-KochStrecke und eine kleine Pizzeria gaben ein schönes Bild und sorgten für frische Genüsslichkeiten. Auch hier gab es eine Sitztrennung von Familien und Kinderlosen. Damit hatten verliebte und gesetzte Pärchen immer die Möglichkeit, sich ungestört vom Familientrubel verwöhnen zu lassen.
Wer dem Hype um das große Buffet entfliehen wollte, hatte die Chance, sich für die zwei á la carte Restaurants der Anlage anzumelden. Hier gab es ein frei wählbares Menu und zweimal die Woche einen Barbecue-Abend im Außenrestaurant. Ich hab im Laufe der Woche alles ausprobiert und bin vor allem vom wunderschönen Ambiente des Außenrestaurants begeistert. In diesem sitzt man quasi über dem Meer und blickt in eine schier unendliche Weite. Romantisch, traumhaft, erholsam - ich habe die Abende bei einem Glas kalten Weißwein sehr genossen.
Alles in allem waren die kulinarischen Angebote des Hotels sehr vielseitig, mit den verschiedenen spanischen Soßen gut gewürzt und sehr lecker. Pizza, Fisch, Fleisch, Käse, Kuchen, Eis, Suppen, Salat, und und und... hungrig blieb ich im CLUB JANDIA PRINCESS nie.



An den Abenden genoss ich neben der Atmosphäre an den verschiedenen Außenbars auch das vielseitige Entertainmentprogramm des Hotels. Die von den Zuhörern verlangten Zugaben und der anhaltende Applaus nach den Shows sprachen für sich. Jeden Abend
gab es etwas neues zu entdecken. Ich genoss den Zuschauer-Blickwinkel, erlebte Musicals, eine Zaubershow sowie Tanzabende auf der Hauptbühne und live Musik, sowie chillige Lounges in der restlichen Anlage. Sportübertragungen gab es in der Sportsbar. Dort trafen sich bspw. alle deutschen Fußballfans in einheitlichen Trikots und feuerten die deutsche 11 im Finale des Confed Cup's an.
Sport- und Entertainment gab es zahlreich. Das fleißige Animationsteam lud zu gemeinsamen Aktionen ein, die kleine Turnhalle zum Auspowern und wem es noch zu kalt war, der genoss den Saunabereich.
Die Kellner, Servicekräfte, Rezeptionisten, Poolboys, Gärtner und alle Mitarbeiter des CLUB JANDIA PRINCESS kümmerten sich um meinen sorglosen Urlaub. Den spanischen Stolz behielten sie trotz aller Umsichtigkeit, doch dieser war fernab irgendwelcher Arroganz, die den Spaniern gern nachgesagt wird. Sachlich, freundlich und hilfsbereit - so würde ich sie beschreiben. Am Ende meines Urlaubs bekam ich einen Fragebogen und durfte einen Mitarbeiter für den Titel des „Mitarbeiter des Monats“ nominieren. Eine schöne Idee und ein kleiner Spaß unter den Kollegen, die alle den Titel verdient hätten. Ich entschied mich für Kevin, einen aufmerksamen Kellner, der mir jeden Barabend mit seinen Cocktails und Drinks versüßte.
Ich könnte noch seitenweise von dem CLUB JANDIA PRINCESS schwärmen, doch dafür reicht der Akku des Tablets nicht, mit dem ich gerade schreibe, denn es gibt ja noch mehr zu erzählen. Ich kann nur empfehlen, es selbst kennen zu lernen. Gerade durch das allinklusive-Angebot gehört das Hotel sicher zu den leicht teureren, aber das Verhältnis zwischen Preis und Leistung passt allemal zusammen.
Doch nicht nur die Anlage des Hotels bietet Wasserratten genügend Spielfläche – der Atlantik ist direkt neben an: Der Weg zum Strand führte mich täglich eine Steintreppe hinab. Das Hotel liegt auf einer Erhöhung und bietet dadurch eine fantastische Sicht auf das blaue Meer. Ca. 2min brauchte ich vom Hotel zum Sandstrand mit türkisblauem Wasser. Doch der kurze Weg hält zahlreiche Eindrücke bereit und bietet einen Ausblick, den ich gern mit nach Haus nehmen würde.



Für die Liegen am Strand muss man bezahlen, da die Hotels keine eigenen
Strandabschnitte besitzen, sondern die jeweilige Orts-Gemeinde diese verwaltet. Mit 13,50€ pro Tag gibt es zwei Liegen und einen Sonnenschirm - 9,00€ für solo Sonnenbadende. Direkt unterhalb des Hotels befindet sich eine Tappasbar, die Cocktails und typisch spanische Speisen anbietet. Doch diese Bar gehört nicht zum Hotel, besticht allerdings wegen seiner gelungenen Abwechslung zum kulinarischen Angebot des Hotels.

Bei der Begrüßungsveranstaltung durch die TUI, die sehr informativ und interessant vom Ansprechpartner Herrn Ungefroren geleitet wurde, empfahl dieser, „die Insel nicht mit den Eindrücken zu verlassen, die man vom Flughafen zum Hotel gesammelt hat“. Das klang wie für mich gemacht. Somit warf ich meinen Plan vom nur-Strand-Urlaub über den Haufen und machte mich auf Erkundungstour.

Der erste Weg führte mich vom Hotel, das zur Playa de Esquinzo gehört ca. 5km am Strand entlang zum Faro de Jandia - dem Leuchtturm von Jandia. Dabei achtete ich auf die Ebbe und Flut Zeiten, da der Weg direkt am Strand entlang führt und zwei Verengungen bereithält, die man bei Flut nicht passieren kann.
Dieser Barfuß-Spaziergang war etwas für die Sinne. Das Meerwasser erfrischte die Füße und der Wind trug das Salz auf die Haut. Ungefähr eine Stunde genoss ich die Ruhe der Insel und das Rauschen des Meeres. Belohnt habe ich mich mit einem Besuch beim EISDEALER in Jandia. Selbstgemachtes Eis, eine erfrischende hauseigene Limo und die freundliche Bedienung sorgten für eine entspannte Spazierpause.





Wer shoppen möchte, ist hier genau richtig, denn eine große Einkaufsmeile lädt zum Bummeln ein. Einige Bars und Restaurants geben einen Einblick in das kleine Nachtleben von FUERTEVENTURA, denn das findet fast ausschließlich in den Hotels statt.
Auch der Rückweg führte mich wieder am Strand entlang. Der Wind wirbelte etwas Sand auf und peelte die Beine bis knapp über den Knöchel und hier und da gab es kleine Felsen zu überwinden.
Ich kam mit der Erwartung eines überfüllten Strandes nach FUERTEVENTURA und wurde eines besseren belehrt. Durch die Weitläufigkeit des 24km langen Sandstrandes und den Stopp des Hotelbaus auf der Insel, findet man einige ruhige Ecken und Oasen, die man für sich allein hat.




Eine gut besuchte Attraktion ist der OASIS PARK - er lädt mit einer vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt zum Staunen und Genießen ein. Liebevoll gestaltete Gehege, interessante Shows und ein großer botanischer Garten, der mich sehr fasziniert hatte, zeigen, dass auch auf der Wüsteninsel Leben gedeiht.



Gerade in den Shows zeigen die Pfleger, wie liebevoll sie mit den Tieren umgehen. Kein Zwang und keine Gewalt. Ich hoffe, dass es auch hinter den Kulissen so liebevoll zu geht.

Ein weiteres Highlight für mich war die Erkundungstour „Mein Fuerteventura“. Ich fuhr mit 6 weiteren Schaulustigen und unserem Reiseleiter Ingolf über die Insel. Dachte ich bis zum Beginn der Fahrt noch, dass FUERTEVENTURA irgendwann einmal entdeckt, zum Urlaubs- und Badeort deklariert wurde und nun jedes Jahr Millionen von Besuchern schluckt, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Diese Insel hat eine lange und sehr interessante Geschichte. Von ihrer Entstehung durch das Verschieben der tektonischen Platten bis zum Hinterlassen leerer Bauruinen, die ab und zu am Strand zu sehen sind Ingolf erklärte uns voller Leidenschaft, was FUERTEVENTURA so besonders macht und warum der gebürtige Wernigeröder den Entschluss gefasst hatte, sich hier niederzulassen.



Ich möchte mit der Erklärung zu dieser Tour nicht ins Detail gehen, denn ich kann eh nicht in Worte fassen, wie beeindruckend und vielseitig die Landschaft, sowie deren Geschichte ist. Doch jeder, der sich fragt, was schlafende Elefanten, rodeln im Sand, Vulkane und eine versteckte Madonna-Skulptur bedeuten, sollte sich unbedingt auf den Weg machen und die Wüsteninsel mit seinem Tal der 1000 Palmen erkunden. Es lohnt sich! Hungrig bleibt man bei diesem eintägigen Ausflug auch nicht, denn ein kanarisches Mittagessen und ein Stopp im Aussichtspunkt MIRADOR MORRO VELOSA 645m über den Tälern der Insel gehören zum Programm.

Meine letzte Tour führte mich aufs Wasser. Mit dem Holzsegelschiff GOLETA PARADISE ging es für vier Stunden auf den Atlantik. Nach einem eiskalten Begrüßungssekt und der flippigen Einführung unserer Reiseleiterin Jana ging es für ca. 20 Gäste auf hohe See. Auf der vergeblichen Suche nach Delphinen fand ich einen tollen Abschluss meines Urlaubs auf dem Wasser. Es war ein traumhafter Ausflug mit netten Gästen und einer tollen Boardcrew. Wir fuhren die Küste von Jandia entlang, machten einen Badestopp, bekamen ein traumhaftes Mittagessen und viel Sonne. Ich habe mich selten so entspannen können, wie bei diesem Ausflug.



Jana, die in Brandenburg geboren wurde und nun seit einigen Jahren auf FUERTEVENTURA lebt, ließ Deutschland zusammen mit ihrer Mutter hinter sich und begleitet täglich zwei Bootstouren. Dafür ist sie mit dem spanischen Kapitän und dem „Bootsjungen“, wie sie ihren zweiten Kollegen (der ein traumhaftes Steak gebraten hat) nennt, rund 14 Stunden am Tag unterwegs und lässt diesen Trip für ihre Gäste unvergesslich werden. Ich fragte sie, ob sie überhaupt noch Zeit für sich hätte und warum sie hier her kam, wenn sie mehr arbeiten müsse als in Deutschland. Ihr herzerfrischendes, ehrliches Lachen und der Blick in die weite Ferne des Atlantik waren Antwort genug.
FUERTEVENTURA - die Stille der Wüste wie den Wind auf der Haut spüren, die Natur im innersten der Insel mit allen Sinnen genießen, vom Zauber einer Insel, die mehr als nur Urlaub am Meer bietet, schwärmen.




Hier sitze ich nun und freue mich über die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, die Auszeit, die ich mir nehmen durfte und die Sinne, die ich wieder geschärft sind. Ich schaue zur Tür und sehe die Urlauber, die gerade aus dem Bus steigen und ankommen. Wenn sie noch nie hier waren, kennen sie nur die öde Strecke vom Flughafen zum Hotel - das sehe ich ihren gestressten und müden Gesichtern an. Doch bald sitzen auch sie entspannt auf dieser Couch, genießen ihren Kaffee und konnten erleben, was FUERTEVENTURA alles bietet. Ich wünsche es ihnen.
Nun steige ich in den Bus, fahre die schnellste Strecke zum Flughafen, die mir gar nicht mehr so öde vorkommt und nehme die Sonne im Herzen mit nach Hause.




Ich freue mich auf ein Wiedersehen!    
                                                        


Fotoimpressionen

Flug






Hotelanlage






Faro de Jandia






Tiere und Pflanzen














Kulinarisches 








Bootstour





Tour "Mein Fuerteventura" 









Strand






Danke lieber Enrico für den tollen Bericht Deiner Reise! 






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